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24.07.2014

Porsche Design richtet Geschäft mit Luxusuhren neu aus

Gründung der Porsche Design Timepieces AG in der Schweiz

Stuttgart. Die Porsche Design Group (Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG) gründet eine Tochtergesellschaft in der Schweiz zur Fortführung des Geschäfts mit hochwertigen Uhren. Die Porsche Design Timepieces AG mit Sitz in der Region Jurasüdfuß zeichnet künftig für die Entwicklung und Produktion der exklusiven Porsche Design-Uhren verantwortlich; die Vermarktung und der Vertrieb erfolgen über die Porsche Design Group mit Sitz in Ludwigsburg. Der Verkaufsstart der ersten eigenen Uhrenserie ist für das vierte Quartal 2014 vorgesehen. Geschäftsführer der Schweizer Gesellschaft ist Patrick Kury (41).

„Mit diesem Schritt setzen wir die erfolgreiche Historie der Porsche Design-Uhren, die 1972 mit der Ikone Chronograph I begann, erfolgreich fort“, sagt Jürgen Geßler, CEO der Porsche Design Group. „Ganz besonders freuen wir uns, dass wir mit Patrick Kury einen Uhrenexperten gewinnen konnten, der neben einem tiefen Verständnis für unsere Marke exzellente Fähig- und Fertigkeiten in der Entwicklung von Uhrwerken besitzt. Kury bewies dies bereits mit dem komplexesten Uhrwerk der Welt für den Porsche Design Indicator.“

„Porsche Design-Uhren waren immer wegweisend für die gesamte Uhrenindustrie, wenn es um Design und Konzept ging“, sagt Patrick Kury, Geschäftsführer Porsche Design Timepieces AG. „Mit der neuen strategischen Ausrichtung besinnen wir uns ganz bewusst auf die Wurzeln der Porsche Design-Uhren. Sie revolutionierten die Branche in den 1970er und 1980er Jahren hinsichtlich Design und Material mit der weltweit ersten schwarzen Uhr sowie der ersten Uhr aus Titan. In den 2000er Jahren überzeugten sie durch technische Highlights wie beispielsweise der mechanisch-digitalen Stoppuhr-Anzeige des Indicator.“

Wie bereits seit mehr als 40 Jahren, sind Porsche Design-Uhren in einer exklusiven Nische im Umfeld der Luxusuhren positioniert. Die Produkte sind weltweit in den Stores der Luxusmarke und im ausgewählten, führenden Fachhandel erhältlich. Derzeit bereitet das Unternehmen den Launch der ersten eigenen Porsche Design-Uhrenserie vor. Diese greift als Reminiszenz an die beiden erfolgreichsten Modelle der Luxusmarke, den Chronograph I und den Titan-Chronograph, deren markante Charakteristika auf – Mattschwarz und den Werkstoff Titan: Das erste Modell der Serie – die Porsche Design Timepiece No. 1 – begründet die Ära der Timepieces made by Porsche Design.

Der Automatik-Chronograph verfügt über ein Gehäuse aus dem Werkstoff Titan, dessen Durchmesser 42 Millimeter beträgt. Das mattschwarze Gehäuse der No. 1 wurde nicht lackiert, sondern mittels eines speziellen Verfahrens beschichtet. Technisch ist das Modell mit einem mechanischen Chronographenwerk Valjoux 7750 ausgestattet, das eine Gangreserve von 48 Stunden aufweist. Ein echter Hingucker ist der geschwärzte Saphirglasboden, der einen Blick auf den exklusiven, energieoptimierten Porsche Design-Rotor freigibt. Die Porsche Design Timepiece No. 1 mit schwarzem Kautschukarmband ist bis zu einer Tiefe von 50 Meter (5 ATM) wasserdicht und auf eine Stückzahl von lediglich 500 Exemplaren limitiert.

Eigenschaften, mit denen Porsche Design seit mehr als 40 Jahren Meilensteine der Uhrmacherkunst präsentierte. Der legendäre Chronograph I war die weltweit erste schwarze Uhr und das zugleich erste Produkt der Luxusmarke. 1972 sorgte er für Furore, da der Automatik-Chronograph – was damals als undenkbar galt – konsequent ganz in Schwarz und provokant schmucklos gestaltet war. Professor Ferdinand Alexander Porsche nahm damit einen Trend vorweg, der in der Uhrenindustrie heute nicht mehr wegzudenken ist und damals als revolutionär galt. Im Jahr 1980 revolutionierte Porsche Design die Uhrenwelt mit dem weltweit ersten Zeitmesser aus Titan. 20 Jahre später folgte die erste Uhr mit einem Gehäuse aus Aluminium. Und mit dem Indicator setzte die Marke 2004 erneut einen Meilenstein: Er verbindet erstmals Chronographen-Funktionen mit einer rein mechanischen, springend schaltenden Digitalanzeige. Möglich gemacht wird dies durch das komplexeste in Kleinserie hergestellte Uhrwerk der Welt: Vier Federhäuser sind nötig, um sämtliche Funktionen zuverlässig anzutreiben; insgesamt besteht das Werk aus mehr als 800 Einzelteilen.

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